Bloß ein lustiges Lied ist ein gutes Lied
Aktuelles Album (2026)
Das Album zum Live-Programm mit 15 Titeln. 9 Liveversionen aus der Stuttgarter Rosenau (März 2026), Roxy Ulm (April 2025) und der Halle Reichenbach (März 2025). 6 Nummern aus diversen Studio Sessions der letzten Zeit. Frisch arrangiert, warmherzig produziert.
Hecke schneiden - Jungfrau bleiben
Seit ich dich eines Tages traf, kenn ich beileibe
Keinen unerschöpflicheren Quell der Langeweile
Starrst auf die Tanzfläche aus sicherer Distanz
Genügst als Randfigur vom Dienst dir voll und ganz
Mit deiner Reinlichkeitsmanie im Eigenheim
Erstickst du stets den allerkleinsten Flirt im Keim
Du bist und bleibst halt buchstäblich „einsame“ Spitze
Indem du dich halb totlachst über deine eignen Witze
Verzeih die Oberflächlichkeit meiner Metapher
Werd endlich mal Verkehrsteilnehmer, denn sonst bleibst du Gaffer
Und deshalb wage ich jetzt kühn, sei mir nicht böse
Die eine oder andre steile Hypothese:
Hecke schneiden - Jungfrau bleiben
Rasen mähen - leer ausgehen
Abfall trennen - Date versemmeln
Hat je sich fortgepflanzt, wer nie Lambada tanzt?
Unkrautjäter - Liebestöter
Grünes Däumchen - aus das Träumchen
Einsam sterben - nichts vererben
Hat je dem Sex gefrönt, wer Discofox verpönt
Hecke schneiden - Jungfrau bleiben
Früh aufstehen - Däumchen drehen
Gräben graben - Flaute haben
Oder mach‘s doch so wie ich:
Tasten schwingen - Schwachsinn singen - Freude bringen
Weiterwachsen
Angefressen von verhassten Läusen
Die Blätter schneckenschleimbedeckt
Untergraben von tausenden Ameisen
Vom Wind gnadenlos umgeknickt
Trotzdem weiterwachsen
Jetzt erst recht, grad zum Trotz
Die Blütenblätter sind längst abgefallen
Halb verwelkt im trockenen Boden
Vom hellen Sonnenlicht stets verschont
Keine Knospen, hier gibt’s nichts zu holen
Trotzdem …
Egal, wie man dich unterdrückt
Deine Wurzeln bleiben unerreicht
Egal, womit man dich bedeckt
Du findest immer wieder nach oben
Immer weiterwachsen
Jetzt erst recht, grad zum Trotz
Abends wenn die Handwerker gehen
Früh um halb sieben, es klingelt an der Tür
Ich überlege, vielleicht stelle ich mich tot
Dieser Termin, so muss ich schnallen, war mir vollkommen entfallen
Was bin ich doch bloß für ein Vollidiot
Sie tragen Bärte, ihre Hosen haben Lätze
Und sie qualmen erst mal eine ohne Hetze
Dann inspizieren sie den Schaden und ich hör den Kapo sagen
„Ein zwei Stunden und wir bringen das ins Lot“
Und als mein Blick fällt auf die rostzerfressene Regenrinne
Muss ich an Hesse denken, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Abends wenn die Handwerker gehn
Gibt‘s wieder Wasser, heißes, heißes Wasser
Doch schon am nächsten Morgen - zapzerap!
Da stellen sie’s wieder, da stellen sie’s wieder ab!
Sie rücken destruktiv der Bausubstanz zu Leibe
Einem Schweizer Käse ähnelt bald schon meine Bleibe
Sie reißen Witze über Detlev und Blondinen
Während sie Scheiße pumpen tief aus den Latrinen
Sie sagen „Mahlzeit“ und nicht „Guten Appetit“
Vespern Büchsenwurst und kratzen sich im Schritt
Sie gießen fleißig, wenn sie müssen, meine Rosen und Narzissen
Denn sie zischen ja nicht just a little bitt. Doch…
Abends wenn die Handwerker gehen…
Sie zweckentfremden meinen schneeweißen Flokati
Als Schuhabstreifer ohne Rücksicht auf Verlust
Sie ecken an und schon mit Wucht geht mein Lampenschirm zu Bruch
Doch das bereitet denen keinerlei Verdruss
Weshalb erzählen die es nicht lieber ihrer Oma
Mit Fachchinesisch quatscht man wieder mich ins Koma
Der Vorarbeiter ohne Ach und Weh:
„Noch ein zwei Wochen so in etwa um den Dreh“
In vier Wochen wenn die Handwerker gehn
Gibt‘s wieder Wasser, heißes, heißes Wasser
Doch schon im nächsten Monat - zapzerap!
Da stellen sie’s wieder… Da stellen sie’s wieder ab!
Es brüllt mein Handy und dran ist mein Vermieter
Sagt: „Ich versteh Sie schlecht, was issn das fürn Krach?
Der tropfend Hahn, ist das behoben?“
„Nein, die stehen jetzt ganz oben
Schmeißen wacker alle Ziegel uns vom Dach!
Nebst dem Gebälk, wurd mir gesagt, wohl oder übel
Muss alles neu, weil krass der Holzbock es besiedelt
Man riet mir dringend alles Mauerwerk zu dämmen
Doch mit dem Einwand, ob das überhaupt sich lohnt
Ich geb das bloß ganz froh und heiter ungefiltert an Sie weiter
Abriss und Neubau sei die bessere Option“
Und ich beginne krampfhaft zu reflektiern
Ob dies Martyrium denn überhaupt sich lohnt
Da merk ich Hermann Hesse bräucht dringend auf die Fresse
Weil nämlich bloß dem Ende echt ein Zauber innewohnt!
Abends wenn die Handwerker gehn
Gibt‘s wieder Wasser, heißes, heißes Wasser
In zwei Stunden oder übernächste Woche oder in drei Monaten
Oder überhaupt nie mehr, wenn die Handwerker gehen,
Gibt‘s wieder Wasser, heißes, heißes Wasser
In unserm Haus
Warum der?
Warum ist ausgerechnet der, der süßer lächelt als Brad Pitt
Heißer tanzt als John Travolta, sich mit Harry Styles nix gibt
Wie ist ausgerechnet der, an dem nun wirklich alles stimmt,
Immer eben grade der, der dir vom andern Ufer winkt?
Immer eben grade der, der dir vom andern Ufer winkt
Wie kommt‘s dass der, der dir mal nicht bereits nach zehn Sekunden stinkt
Als einziger nicht geifernd vor dir auf die Knie sinkt
Messer und Gabel kennt und sich nicht wie ein Höhlenmensch benimmt
Immer eben grade der ist, der vom andern Ufer winkt?
Immer eben grade der, der dir vom andern Ufer winkt
Wieso denkt einer, der verspricht, dass er dein‘ Slip ins Schwitzen bringt
Der Allerknusprigste von allen, nicht mal im Traum dran dich zu knallen?
Wie kann das sein, ist grade der, der so sein‘ Waschbrettbody trimmt
Immer jener der charmant dir dort vom andern Ufer winkt?
Ausgerechnet immer der, der dir vom andern Ufer winkt
Warum ist ausgerechnet der, der immer Arschbach Cola trinkt
grad der, der dich halt immerzu mit bloßen Blicken schon verschlingt?
Der, der dich wenn er 'n Mund bloß aufmacht auf die Palme bringt
Kannst ein' drauf lassen, der ist der, der nicht vom andern Ufer winkt
Versteh wer will, dass immer der, den ich im Bett will
Unbedingt lieber nem schlechtrasierten Cowboy willig in die Arme sinkt
Wetten, dieser junge Gott ist mal wieder ganz bestimmt
Einer jener Bruderschaft, die dort vom andern Ufer winkt?
Es ist immer grade der, der dir vom andern Ufer winkt
Es ist immer grade der, der dir vom andern Ufer winkt
Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack
Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack
Ich hab noch nicht genug von mehr Schein als Sein und Lug und Trug
Komm rein, mach‘s dir bequem auf meinem Vintagemobiliar
An mir und meinem altbackenen Lifestyle lass nicht ein gutes Haar
Zeitgeist, erteil mir ne Lektion in Coolness und in Oberflächlichkeit
Ich bin zu jedem Scheiß bereit
Damit ich endlich nicht mehr rausstech aus der Masse
Oh Zeitgeist lehre mich zu lieben, was ich hasse
Kratz mir erbarmungslos am Oldtimerlack
Hey Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack
Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack, belehr mich was ich brauch
Wovon ich wann, was und wieviel ess, trinke oder rauch
Zeitgeist, aus alt mach endlich neu mit mächtig Modeheiteitei
Kuriere fluchs meine Prinzipienreiterei
Komm und heil mich Einfaltspinsel und befrei
Mich aus den Zwängen meiner Besserwisserei
Vermies mir all die kleinen Brötchen, die ich back
Hey Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack
Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack
Mach bloß kein Ende mit dem Spuk
Denn ja noch längst bin ich nicht durchschnittlich genug
Zeitgeist, du Aladin für jedermann
Gib dir ein Stelldichein, lass mich nicht einfach wunschlos glücklich sein
Zeitgeist, du Gespenst, das ich nicht rief
Komm, lehre mich das Gruseln mit jedem Trend, den ich verschlief
Lass meine kranke Denke notfallamputieren
Mich bis zur Unkenntlichkeit hirnvasektomieren
Wasch mir den Dickkopf und diktier mir den Geschmack
Hey Zeitgeist, komm geh mir aufn Sack
An meinem Lebenswandel lass nicht ein gutes Haar
Bis ich am Ende selber nicht mehr weiß, wer ich mal war
Obwohl, ich könnte mich ja googeln und mit all meinen Allüren
Mich Marotte für Marotte wieder selbst rekonstruieren
Zeitgeist, oh nein, mich treibst du nicht
In die Habsucht auf dem Einbahnstraßenstrich
Sorry, glaub da werd ich lieber wieder ich
Verehrter Zeitgeist - ich pfeif auf dich!
Radieschen
Ich schließ die Augen und entspann
Denn das da oben geht mich alles nix mehr an
Ich spüre keinen Zeitdruck mehr beim Klimaschutz
Mach wegen gestern mir heut Morgen keinen Kopf
Nach Ruhm und Reichtümern verspür ich keinen Drang
Entsag dem Saus und Braus ganz ohne Sang und Klang
Brauch keinen Finger mehr zu krümmen, nie mehr den Müll rausbringen
Kein Problem mehr debattieren aus allen Winkeln
Muss mich gesund nicht mehr ernähren, muss meine Steuer nicht erklären
Muss überhaupt nichts, ich muss nicht mal mehr pinkeln
Mein Ableben war keinesfalls umsonst und wenn doch...och?
Und ich betrachte die Radieschen
Jetzt aus einer Maulwurfperspektive
Nach allerbestem Wissen und Gewissen
Gönne ich mir mal vom Gras den größten Bissen
Zog eben mal spontan zwei Meter tiefer
In ein aufgeräumtes Erdmöbel aus Kiefer
Und schließ die Augen und entspann
Denn das da oben geht mich alles nix mehr an
Keine Wuchersau erhöht mir mehr die Miete
Ich blech keinen Penny mehr für Wasser oder Strom
Ich renn nie wieder verschnupft zum Onkel Doktor
Todespanisch bei dem erstbesten Symptom
Stoppschilder können mich mal, ich scheiß auf Vorfahrt achten
Und wenn mir tausend Porsches nach dem Leben trachten
Fällt mir die Decke aufn Kopf, treff ich mich dann und wann
Aufn Feierabendbierchen mit Herrn Sensenmann
Mein Von-euch-gehen war keinesfalls umsonst und wenn doch...och?
Und ich betrachte jetzt die Wurzeln der Radieschen
Von zwei, drei Erdenlöchern links von Müllers Lieschen
Ob ich mich manchmal einsam fühl, ich müsste lügen
Genieß die ruhige Nachbarschaft in vollen Zügen
Fröne dem Luxus meiner eigenen vier Wände
Und blick zurück auf mein unausweichliches Ende
Und schließ die Augen und entspann
Denn das da oben geht mich alles nix mehr an
Das war ein böser Traum wohl doch
Sieh an, sieh an, ich leb ja noch
Und betrachte traut mit Müllers Lieschen
Aus der Vogelperspektive die Radieschen
Versagen ist machbar
Gebt auf, gebt euch auf
Ihr seid ja so was von am Arsch
Nur Mut, Mut zur Lücke
Da findet sich gewiss ein Platz auf ner Brücke
Geht euren Weg, nur immer weiter runter
Warum erst gehen, wenn’s am schönsten ist
Geht. Geht einfach unter
Singt, wenn ihr ’n Klagelied kennt
Springt, wenn ihr so darauf brennt
Werden ja keine Meister vom Himmel fallen
Trotzdem wo anders die Korken knallen
Versagen ist machbar, seid zum Scheitern bereit
Seid eures Glückes Henker, macht euch schlechter als ihr seid
Das Ziel ist der Haken und der Weg ist aus Holz
Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Abgrund
Was soll’s?
Träum nicht deinen Traum, verschlafe dein Leben
Man ist so kalt, wie man sich fühlt
Ist erst die Suppe ausgekühlt
Aller Anfang ist schlecht. Sich regen bringt Regen
Am Ende war das Feuer. Auch schlechter Rat ist teuer
Habt nicht den Hauch einer Chance
Und von Hoffnung keinen Schimmer
Jetzt aber Flinte ins Korn
Sonst wird alles nur nicht schlimmer
Seid nicht traurig, weil die Flamme erlosch
Seid ein Weichei, seid ein Frosch
Versagen ist machbar…
Platzt dir nicht schon der Kopf
Von all den noch und noch mal
Aufgebrühten selbstgebauten Durchhalteparolen
Dieser Gutwetterpropheten
Die dir sagen, du kannst alles, wenn du willst
Der Teufel soll sie holen.
Das kann ja nicht gesund sein, dein Grinsen wird schon chronisch
Obwohl du doch seit Jahren gar keinen Sex hast. Ist doch komisch
Find dich damit ab, du hast schon vor dem Spiel verloren
Manchen hat nun mal das Schicksal für den Misserfolg erkoren
Wozu der lange Atem, warum denn nicht verzagen?
Um erhobenen Hauptes und in Würde zu…
Versagen ist machbar…
Der Letzte macht am Ende des Tunnels das Licht aus!
Bleib so
Ich hätt gedacht, dass mir deine Stimme fehlt
Wie überraschend doch dein Schweigen mich beseelt
Auf einmal komme ich so blendend mit dir klar
Denn jedes weitre Wort von dir bleibt mir erspart
Keiner mochte dich so sehr wie du dich selbst
Nun bist du so, wie du am besten mir gefällst
Ich muss gestehen, auf einmal kann ich dich echt leiden
Jetzt fristest du dein Nichtmehrdasein ganz bescheiden
Jetzt wo vom Kirchturm die Glocken für dich läuten
Merk ich erst, wie wenig unsre Jahre mir bedeutenv
Ja ich weiß, es wär jetzt an der Zeit für Trauer
Doch weil sie trocknen, sind halt Tränen nicht von Dauer
Bleib wie du bist
Wo du mal warst, da klaffen unzählbare Lücken
Die lass ich frei ganz nach Bedarf oder Entzücken
Bleib wie du bist
Bleib so!
Reiß alles ein
Keine innere Ruhe
Muss so vieles neu sortieren
Der Abfalleimer quillt schon über
Das ist sehr geil, muss nicht lamentieren
Weiß nicht wie mir geschieht
Ich geh hin wohin’s mich zieht
Ich schmeiß alles weg
Lass altes endlich sein
Raus mit all dem Dreck
Reiß alles ein
Weiß nicht wie es mir geht
Es fühlt sich irgendwie gut an
Hab das Gefühl die Richtung stimmt
Ich glaub dass was passieren kann
Ich will hin wohin es mich zieht
Weiß nicht was mit mir geschieht
Ich schmeiß alles weg …
Bloß ein lustiges Lied ist ein gutes Lied
So ein lustiges Lied lässt zwischen zwei Selbstmordgedanken
Mich ab und an so etwas Ähnliches wie Freude tanken
Auch wenn es über manches nicht hinwegtrösten kann
Wenn ich mal wieder mit dem linken Fuß zuerst aufstand
So ein lustiges Lied macht richtig Lust aufs Leben
Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen
Es ist ein Wunderheiler, eine Kerze im Wind
Für das, was längerfristig falsch läuft, macht es kurzfristig blind
Drum erklär ich ihr den Krieg, der ernsten Musik
Bei Trauerballaden da platzt mir der Kragen
Ich hasse jeden, der daraus hier nicht das Fazit zieht:
Bloß ein lustiges Lied ist ein gutes Lied
Bloß ein lustiges Lied ist ein gutes Lied
Weil im echten Leben eh schon so viel Scheiße geschieht
La la la la la la la la la la
Was gibt mir Kunstgeschmack und Stil, wenn‘s mich bloß runterzieht
Ein Quell der Erquickung, Balsam fürs Gemüt
Der beste aller Placebos ist ein lustiges Lied
Das seichte Tralala ist beinah schon Bürgerpflicht
Besonders für einen echten Sonnenschein wie mich
Belanglose Zeilen in versöhnlichen Tönen
Immer noch besser als mit Wirklichkeit sich zuzudröhnen
Ich verneble meine Sinne mit Fröhlichkeit
Fürn Trauermarsch ist nach meinem Tod genug Zeit
Ihr Requiemfreunde, ihr könnt mich mal lecken
Viel Vergnügen beim Schwarzmalen und Faktenchecken
Ich verabscheue jeden, der das anders sieht:
Bloß ein lustiges Lied ist ein gutes Lied
Bloß ein lustiges Lied ist ein gutes Lied
Denn die Welt ist doch ein gottverficktes Krisengebiet
La la la la la la la la la la
Und du bist dem Todernst geweiht noch eh du dich versiehst
Ein lustiges Lied, ich schneids mir rasch aus den Rippen
Und schon zaubert es uns tralala ein Lächeln auf die Lippen
Alle schunkeln im Frohsinn, alle stimmen mit ein
Jeder Gutmensch, jeder Depp, jedes Charakterschwein
Endlich nach abertausend Trauermärschen wusst ich es:
Ein richtig gutes Lied ist bloß ein lustiges
Mit dem Schalk im Nacken und einem Jäger aus Kurpfalz
Lebt sich’s gechillter als mit Brahms und einem Strick um den Hals
Einer ist immer krank
Die Dromedare gesattelt, nen Pfeifchen Weihrauch qualmend
Sitzen Melchior und Kaspar unter Dattelpalmen
Neben Baltasar und Gerhard, weltweit besser bekannt
Als die heiligen vier Weisen aus dem Morgenland
Just bei Antritt deren Wüstenritts nach Betlehem
Schwächelt akut dem armen Gerhard sein Immunsystem
Kurzum sein Hausarzt hat ihn eine Woche krankgeschrieben
Doch der Geburtstermin des Heilands war nicht aufzuschieben
So folgen bloß noch deren drei dem heilgen Lichte
Und König Gerhard und der Rest, die sind Geschichte
Einer
Einer ist immer
Einer ist immer krank
Liebe ist Käse
Wärst du Edelschimmel, gern wär ich dein Camembärchen
Schatz, für mich bist du das Blaue vom Roquefort
Du und ich, wir zwei, das stinkt doch irgendwie nach Märchen
Ein Harzer, eine Seele, das ist schon d’accord
Bleib aufm Teller, mein Appenzeller
Mein Tortenbrie, verlass mich nie
Liebe ist Käse!
Für jedes Lied, das ich dir schreibe, schmelz ich ne Emmentalerscheibe
Überbacke dir mein Innerstes in Romadur und Moll
Raspel Pecorino über jede Zeile, dein Zauberduft führt meine Reibe
Du bist mein Gorgonzola, hab nie die Nase von dir voll
Bleib aufm Teller…
Deine Liebe ist der Parmesan auf der Pasta, die man Leben nennt
Das wär ne fade Pizza, die nicht den Büffelmozzarella kennt
Nicht grad n glücklicher Vergleich
Ich weiß das hinkt. Sag wenn‘s dir stinkt
Bleib aufm Teller…
Alles andere ist Wurst!
Flatrate Emotions
Drück mal auf Pause, nimm dir ne Brause
Friss doch meinen Kühlschrank, fühl dich wie zu Hause
Oder zieh doch ganz ein, da ist Platz für uns beide
In Länge wie Breite, endlose Weite
Fühl dich wichtig in meiner V.I. P. Location
Nimm den Lift ganz nach oben
Ring bei BIG Inspiration
Hopf in meinem Kopf rum, spack durch die Räume
Leg deine heißeste Scheibe auf
Träum meine Träume
Hier drehen die Plattenteller schneller als in jedem Tanzkeller
Unsre Maxi Single wird der Hirndisco Top Seller
Komm, ich mix dir aus unserm IQ n Daikiri
Mit nem Schuss Blue Crazy auf trocknem Martini
Du brauchst keinen Grips
Für Hirn ist gesorgt
Hier gibt’s Sunshine and Oceans
Flatrate Emotions
Schmeiß die alte Hexe raus aus dem Pfefferkuchenhaus
Und komm rein, böses Bübchen, in mein Oberstübchen
Lass uns irren durch meine geheim` Gedankengänge
Und Ecken entdecken die ich nich mal selber kenne
Frag dich mal, lebst du noch oder denkst du schon
An das Starthilfekabel für die Hirnfusion
Erde an Commander der Schädelbasis
Kopfweh im Angebot, Hirnwäsche gratis
Ich bin Guru Kopföffner, hör meine Predigt
Glaub dem Erlöser sonst bist du erledigt
Komm, lass uns beten zu weißen Tapeten und
Dopen für die National Kopf Open
Du brauchst keinen Grips
Für Hirn ist gesorgt
Hier gibt’s Sunshine and Oceans
Flatrate Emotions
Farbenblind
Es war einmal ein Gangsterrapper mit ‘nem deftigen Slang
Der fühlte sich so verwegen „Motherfucker Bitch Boom Bang“
Der kam eines schönen Tages, ‘ner Blumenwiese sei Dank
Zu dem Fazit: Diese schwarzmalerische Kacke ist doch krank
Er reimt jetzt: "Gestern war ich noch Dieb
Heute hab ich krass die Blumen lieb"
Klar ließ da in seinem rosaroten Rosengaten
Der große Shitstorm nicht grade lange auf sich warten
Beim Sprung über seinen Schatten hat er sich den Knöchel verstaucht
Hätt‘ er den Regenbogen in sich drin besser in der Pfeife geraucht
Viel zu blauäugig, viel zu schillernd, viel zu farbenfroh
Das birgt schon ein ganz erhebliches Verletzungsrisiko
Doch zu wenig bunt, zu wenig bunt
Zu wenig bunt wär ungesund
Wer seinen Tag schwarzweiß beginnt
Ist bis zum Abend farbenblind
Es war einmal eine Königin, die beherrschte ihr Land
Gerecht so gut es ging, doch mit eiserner Hand
Da klopften an die Pforte Mutter, Vater, Kind, Kind und Kind
Und baten um Brot und Obhut, weil weit gereiset sie sind
Die große Not der Leute weckte ihr Erbarmen
So nahm den Reichen sie's und gab es den Armen
Den Ihren ward es bald zu bunt und abstrus
Und der Volksaufstand erfolgte auf dem Fuß
Beim Sprung über ihren Schatten hat sie sich den Knöchel verstaucht
Hätt sie den Regenbogen in sich drin besser in der Pfeife geraucht …
Es war einmal einer ganz genauso wie du und ich
Der tanzte einfach aus der Reihe mit ‘nem Pinselstrich
Dem blieb am Ende nicht die kleinste Narbe
Bewies nur mal ‘n bisschen Mut zur Farbe
Ausgleichung
Das ist der höchste Fluch auf Erden
Dass alle Freude auf dieser Welt
So bald uns kann entrissen werden
So leicht in Staub und Nichts zerfällt
Das aber ist der höchste Segen
Der unserm Erdenlos erteilt
Dass auch der heiße Scherz erkaltet
Dass auch die tiefste Wunde heilt
Dass ein Erinnern uns gegeben
Von jeder Wonne, die zerrann
Und dass sich jedes Leid im Leben
Verschmerzen und verklären kann
So wie uns keine Rose blühet
Die ohne spitzigen Stachel bleibt
Hat es noch keinen Dorn gegeben
Der nicht auch seine Blüten treibt
Christian Langer – Alle Tasten und Gesänge
„Radieschen“: Frank Dapper – Schlagzeug, Fabian Wendt – Kontrabass
Alle Kompositionen von Christian Langer und Texte von Ralph Digel/Christian Langer, außer:
„Zeitgeist“: Musik – Christian Langer, Text – Ralph Digel
„Reiß alles ein“ und „Weiterwachsen“: Musik/Text – Christian Langer
„Ausgleichung“: Gedicht – Ferdinande von Brackel (1835–1905), Musik – Christian Langer
Mix und Mastering: Andreas Karus
Coverfoto: Andreas Pietsch (Barrikadestudio)
Gestaltung: Philipp Winzer
01/02/04/09/11/13: Live am 06.03.2026, Rosenau, Stuttgart
03: Live am 28.03.2025, Die Halle, Reichenbach
07/12: Live am 05.04.2025, Roxy, Ulm
02: Aufgenommen von Uwe Schenk im Uwarton Studio
08: Aufgenommen von Hubertus Amann, dropD Studio, Waiblingen
10: Aufgenommen von Jens-Peter Abele, Tonetemple Studio, Unterensingen
05/14/15: Flügelaufnahme: Hubertus Amann, dropD Studio, Waiblingen, Gesangsaufnahme: Andreas Karus, Karus-Studios, Schwäbisch Gmünd
© 2026 Christian K. Langer
Zwei Tage im Mai
(2008)
Live aufgenommen am 6. Mai 2008 (Studie Session ohne Publikum) und am 7. Mai 2008 (Studio Konzert mit Publikum). Alle Songs wurden LIVE eingespielt. Keine Overdubs! Alle Songs komponiert getextet und produziert von Christion Langer
Alle Liebe der Welt
Alle Liebe der Welt || Die Sonne scheint für dich sogar | Wenn du im Schatten stehst | Dein Himmel ist wie immer wolkenlos | Regen fällt, wo du nicht bist | Gewinnst jedes Spiel mit der Gotteszahl | Ein Wort von dir und die Zeit steht still | Der größte Saal ist nicht groß genug | Wenn du ihn betrittst | Warum ist die Nacht so leer? | Die Sterne leuchten nur für dich | Der rote Teppich klebt an deinem Fuß | Ein Wort von dir und die Zeit steht still | Warum schenkt man dir alle Liebe der Welt | Warum gehört nur dir alle Liebe der Welt | Was bleibt für mich? | Ein Wort von dir und die Zeit steht still | Warum schenkt man dir alle Liebe der Welt | Warum gehört nur dir alle Liebe der Welt
Bin so leicht
Bin so leicht || Sehr leicht bin ich | Mein Kopf hat heute frei | Ein Rausch umhüllt mich | Und Ihr seid mit dabei | Ich sehne mich nach mehr | Genügsam bin ich nicht | Bin so leicht | Die Zeit rinnt schnell | Und Weisheit macht sich breit | Die Masken fallen | Es weicht die Einsamkeit | Den Arm leg ich um dich | Es ist schön dass es dich gibt | Bin so leicht | Sehr schwer bin ich | Das Wohlgefallen weicht | Aus eins mach zwei | Der Raum dreht sich nun leicht | Ich sehne mich nicht mehr | Denken kann ich nicht | Und die Zeit bleibt stehen | So leer bin ich | Komm schenk mir wieder ein | Die Nacht ist lang | Und wir sind nicht allein | Ich sehne mich nach mehr | Genügsam bin ich nicht | Bin so dicht
Ich schau dir zu beim Untergehen
Ich schau dir zu beim Untergehen || Ich bin nicht bereit mir diese Scheiße anzutun | Die du dir ausgedacht hast in deinem kranken Hirn | Ich bin nicht bereit dir weiter hinterher zu rennen | Egal mit welchem Köder du vor mir stolzierst | Ich bin nicht bereit mich schützend vor dir aufzubauen | Das hab ich lang genug, jetzt werd ich nur noch zuschauen | Ich bin nicht bereit mich weiterhin an dich zu binden | Jetzt befrei ich mich und lass mich wieder finden | Zeit - So viel vertane Zeit | Kraft - Ich hab mich selbst geheilt | Für Neues bin ich jetzt bereit | Du tust mir nicht mal leid | Ich kenn dich gut | Ich schau dir zu beim Untergehen | Ich bin nicht bereit dir deine Wünsche zu erfüllen | Schon viel zu lang denk ich, das hast du nicht verdient | Ich bin nicht bereit dir ein Versprechen abzunehmen | Deinem heuchlerischen Charme kann ich nicht trauen | Ich bin nicht bereit dich aus dem Sumpf herauszuziehen | Auch wenn du untergehst, ich helf noch etwas nach | Ich bin nicht bereit für deine Lügen grad zu stehen | Ich nehm dir eine weg | Auf Nimmerwiedersehen | Zeit - So viel vertane Zeit | Kraft - Ich hab mich selbst geheilt | Für Neues bin ich jetzt bereit | Du tust mir nicht mal leid | Ich kenn dich gut | Ich schau dir zu beim Untergehen
Das bist nicht du
Das bist nicht du || Ich seh dich an | Das bist nicht du, den ich da seh | Ich hör dir zu | Das bist nicht du, den ich da hör | Sieh dich mal an | Hör dir mal zu | Das bist nicht du | Das darf nicht sein | Du bist nur Schein | Das bist nicht du | Was von dir kommt, kommt nicht von dir | Das bist nicht du | Sieh dich mal an | Hör mir mal zu | Das bist nicht du | Wir werden’s durchstehen, lass dich gehen | Wirf deine Maske weg | Du weißt, ich werd für immer zu dir stehen | Bleib wer du warst und lass dich fallen | Ich fang dich auf | Ich hoff du weißt | Ich werd für immer zu dir stehen | Mach mir nichts vor | Erzähl mir nicht, es geht dir gut | Lüg mich nicht an | Das bist du nicht | Ich kenn dich gut | Mach dir nichts vor | Hör mir mal zu | Das bist nicht du | Wir werden’s durchstehen, lass dich gehen | Wirf deine Maske weg | Du weißt, ich werd für immer zu dir stehen | Bleib wer du warst und lass dich fallen | Ich fang dich auf | Ich hoff du weißt | Ich werd für immer zu dir stehen
Denk nicht nach
Denk nicht nach || Was für ein Traum wäre es alles zu verstehen | Wir würden nicht dumm und unwissend untergehen | Wir könnten uns begreifen, gegenseitig auf den Händen tragen | Nie mehr offene Fragen | Bleibt wahre Liebe stets bestehen? | Woher wir sind, wohin wir gehen | Was uns bestimmt und was wir sehen | Bleibt unerreicht | Unerkannt | Unendlich weit | Etwas lenkt uns | Keine Einsamkeit | Denk nicht nach | Nie, nie, niemals verzagen, wenn es keine Antwort gibt | Nie, nie, niemals verzagen, wenn der eine dich nicht liebt | Bleibt wahre Liebe stets bestehen? | Woher wir sind, wohin wir gehen | Was uns bestimmt und was wir sehen | Bleibt unerreicht | Unerkannt | Unendlich weit | Etwas lenkt dich | Keine Einsamkeit | Denk nicht nach | Nie, nie, niemals verzagen | Weil dich sicher einer liebt
Mach die Augen zu
Mach die Augen zu || Wenn in deinen Träumen | Alle Ängste fort sind | Du nicht mehr allein bist | Lass die Augen zu | Wenn in deinen Träumen | Alle Zweifel fremd sind | Wenn nichts unerfüllt bleibt | Lass die Augen zu | Wenn in deinen Träumen | Keine Nähe fern ist | Sehnen nur erhört wird | Lass die Augen zu | Wenn die Nacht dich wärmt | Und die Ruhe einkehrt | Alle Ängste fort sind | Lass die Augen zu
Dein Weg
Dein Weg || So viele Steine | Gestellte Beine | Versteckte Fallen | Und keine Hand | Ins Leere greifst du | Deine Rufe verhallen | Kein Licht | Wohin nur? | Keine Menschen, die dir sagen | Du kannst es wagen | Zieh dich raus aus deinem Dreck | Woher die Kraft? | Woher der Mut? | Nur stille Wut | Keine Hand | Kein Ziel | Wohin nur? | Dein Weg zu dir | So steil und lang | Wie die Angst mächtig | Und dein Ich klein | So viele Stufen vor dir | Wo sind die, die dich tragen? | Bist nicht mal selbst genug | Für einen Selbstbetrug | Keine Hand | Kein Licht | Wohin nur? | Selbst dein Feuer hält nicht warm | Deine Glut ist viel zu arm | Das Holz ist nass | Du hinkst ohne Krücke | Durch dein Jammertal | Ohne Brücke | Keine Schulter | Kein Licht | Wohin nur? | Dein Weg zu dir | So steil und lang | Wie die Angst mächtig | Und dein Ich klein
Du bist nicht allein
Du bist nicht allein || Du bist nicht allein | Du wirst niemals allein sein | Du musst mir schon verzeihen | Warum willst du allein sein | Du bist nicht allein | Hab deine Seele gefangen | Sie mit Gedanken verhangen | Die entsprungen sind | Aus dem Dunkel meiner Nacht | Nun ist es vollbracht | Du gabst mir die Macht zu lenken | Was du fühlst | Ohne es zu wissen | Vermisst du die Zeit | In der du frei warst | In der du Freiwild warst für mich | Jetzt bist du mein | Du musst verzeihen | Es wird nie mehr so sein wie es war | Denn jetzt wird dir klar | Ob es wahr ist oder Schein | Du bist nicht allein | Du bist nicht allein | Du wirst niemals allein sein | Du musst mir schon verzeihen | Warum willst du allein sein | Du bist nicht allein | Lass es zu | Lass es einfach zu | Vertrau dich mir an | Dann wirst du sie finden | Die Welt, in der ich throne | Mit deinen Ängsten wohne | Noch ist sie tief verborgen in dir | Komm mit mir | Ich werde dich führen | Vorbei an deiner Gutmütigkeit | Hin zu der Gleichgültigkeit | Die du brauchst | Um endlich frei zu sein | Du bist nicht allein | Verzeih | Du bist nicht allein | Du wirst niemals allein sein | Du musst mir schon verzeihen | Warum willst du allein sein | Du bist nicht allein
Bleib weg
Bleib weg || Ich sag dir heute | Ich bin zu Hause | Du bist nicht bei mir | Ist mir egal | Ohne dich ist’s auch schön | Ich sag dir morgen | Bin noch alleine | Du brauchst nicht kommen | Ich komm schon klar | Ohne dich wird’s auch schön | Ich sag dir nächstes Jahr | Ich weiß nicht, wer du bist | Du bist mir sehr egal | Wie war dein Name | Ohne dich ist’s sehr schön
Der Abend
Der Abend || Folge mir | Ich bin stets hier | Und warte, bis du kommst | Und mit mir gehst | Gib mir die Hand | Ich bin längst hier | Und geh mit dir | Komm folge mir | Es ist jetzt Zeit | Für dich zu gehen | Kannst du es sehn | Frage mich nicht | Wohin wir gehen | Es tut nicht weh | Lass alles stehen | Und folge mir | Ich bin schon lange hier | Und warte bis du kommst | Es ist vorbei
Es geht immer voran
Es geht immer voran || Willst du nicht können | Oder kannst du nicht wollen? | Deine Schwäche wird stark | Sobald du sie erkennst | Trag dich selbst, dann wirst du dich | Wundern über deine Kraft | Blicke weit | Es geht immer voran | Denk nur noch groß | Wer an sich glaubt, wird mehr | Wenn du verlierst, was dich beschränkt | Wirst du wesentlich und bestehst | Manchmal holt die Dunkelheit dich ein | Und macht sich breit Doch du siehst weit | Es geht immer voran | Du willst was du bist | Auch für andere sein | Es ist, was es ist | Deine Sehnsucht allein | Ein Sturm der Gedanken | Was kommt wohl danach? | Du wirst schon sehen | Es geht immer voran
Reiss alles ein
Reiß alles ein || Keine innere Ruhe | Muss so vieles neu sortieren | Der Abfalleimer quillt schon über | Das ist sehr geil, muss nicht lamentieren | Weiß nicht wie mir geschieht | Ich geh hin, wohin’s mich zieht | Ich schmeiß alles weg | Lass Altes endlich sein | Raus mit all dem Dreck | Reiß alles ein | Weiß nicht, wie es mir geht | Es fühlt sich irgendwie gut an | Hab das Gefühl, die Richtung stimmt | Ich glaub, dass was passieren kann | Ich will hin, wohin es mich zieht | Weiß nicht, was mit mir geschieht | Ich schmeiß alles weg | Lass Altes endlich sein | Raus mit all dem Dreck | Reiß alles ein
Schlaf
Schlaf || Mein Herz – schlaf | Herz – schlaf | Du neben mir | Ich bin bei dir | Zeig mir wo ich steh | Wohin die Nacht uns trägt | Wir lassen uns gehen | Lassen uns gehen | Ich zeig dir den Raum | Er ist dein, wenn du verweilst | Es ist kalt, schließ die Tür | Der Raum wird hell und warm mit dir | So lange bis du gehst | Mein Liebster – schlaf | Du neben mir | Ich bin bei dir
Alles ist
Alles ist || Die Reise nach Nirgendwo hat nun ein Ende | Der Regen stoppt | Die Sonne trocknet meine Tränen | Der perfekte Regenbogen von mir zu dir | Die Wolken ziehen weiter | Weg von hier | Mit dir neben mir | Alles ist so gut | Alles ist so alles ist | Zusammen haben wir Kraft genug um uns zu zeigen | Alle Fragen und Zweifel werden wir vertreiben | Mach die Augen zu und stell dir vor | Wir ziehen mit den Wolken | Weg von hier | Mit dir neben mir | Alles ist so gut | Alles ist so alles ist | Mit dir neben mir | Hab ich wieder Mut | Alles ist so gut | Alles | Alles ist | Alles ist so | Alles | Die Reise nach Nirgendwo hat nun ein Ende | Der Regen stoppt | Die Sonne trocknet meine Tränen | Der perfekte Regenbogen von mir zu dir | Die Wolken ziehen weiter | Und du mit mir | Mit dir neben mir | Alles ist so gut | Alles ist so alles ist | Mit dir neben mir | Hab ich wieder Mut | Alles ist so gut
Christian Langer – Piano/Gesang
Frank Dapper – Schlagzeug
Philipp Winzer – Bass
Alle Songs komponiert, getextet und produziert von Christian Langer.
Aufgenommen am 6. Mai 2008 (Studio Session ohne Publikum), außer Tracks 01/13/15: Aufgenommen am 7. Mai 2008 (Studio Konzert mit Publikum). Aufgenommen und abgemischt von Harry Neusser im Small World Studio, Wernau. Gemastert von Thomas Hahn. Grafik von Chris-Norman Roth
Alle Songs wurden LIVE eingespielt. Keine Overdubs!
© 2008 Christian K. Langer
Deny All You Know
(2011)
Album mit 10 wunderschönen, englischsprachigen Songs. Reduziert auf Flügel und Gesang.
Smile
Here’s your love
Cry when you’re happy
That won’t last
Do what you have to do
Far from here
Who is waiting there
Lose your fear
Smile when you’re angry
You could fail
But you can grow
Then your sun
Will reach your soul
A smile on every face
Is all I want to see
Awakening
Instrumental
Disappear
Hiding in the crowd
Makes me disappear
And it makes me cry
In my own despair
The more I stay in here
The more I disappear
And I still pretend
The end
Nothing left to say
It’s getting hard to breath
This is how it ends
Without a trace
All becoming clear
Nothing else is real
Now I'm not around
Here
Hiding in the crowd
Made me disappear
Everything is clear
Without a trace
And it makes you cry
In your own despair
And I still pretendv
The end
Flying
You whisper in my ear
„Here’s where I belong”
Your voice inside my head
Is healing
Floating here with you
In infinity
Underneath the stars
We’re breathing
Flying
We’re flying
In each other’s arms
The view is beautiful
Underneath the starsv
Revealing
Everything is gone
Nothing more to come
Here’s where I belong
I’m breathing
Flying
We’re flying
Welcome
Welcome to your life
There’s no turning back, back
Turn back time
What will you prove
Will you set things right?
I wait for the day
You’ll let me know
Make it through the day
Today you’ll find a way out
Out of time
What will you prove
Will you set things right?
I wait for the day
You’ll let me know
Won’t you speak to me?
Safe for me
All I’ve seen and heard
Welcome to my world
Never True
Standing closer now
Feel you
Need your closeness now
I feel safe with you
I’m drowning in your smile
Deeper
Look into your eyes
Shining so bright
Come into my arms
Hold me
Come into my arms
Be the light in my life
Come into these arms
Stay with me till my end
Come into my life
Together forever
Never true
Everyday I wake up
There is noone lying next to me
No arms or warmth,
No smile, no eyes
But emptiness I see
Then I close my eyes
And fly into another world to you
I fool myself
But I can hear your voice endlessly true
Come into my arms
Hold me
Come into my arms
Be the light in my life
Come into these arms
Stay with me till my end
Come into my life
Together forever
Never true
F
IntrumentalApril 5th
Talk Talk-CoverIn Time
Beautiful is now
Turning upside down
Forever as one
Burning up inside
In sight
Break away from now
Meaningless in time
Together as one
Doubts are drifting in
Silence
Deny all you know
Our fortune won’t let go
Let it all deceive
I’ll be there anytime
In time
In silence
Apart Song
I must fall in love
To become a part
Of the world
Again
Though you’re far apart
I still feel your heart
You will not
Take it back Hold me in your arms
Never let me go
I’m lost without you I must fall in love
To become a part
Of the world
Again
Till you let me go
I will close my eyes
Not to fall in love Hold me in your arms
Never let me go
I’m lost without you Our love has come to an end
Let me go now
Time for a change
There’s so much
There’s so much I can see
All Songs written, arranged and performed by Christian Langer
“April 5th” - Written by Mark Hollis & Tim Friese-Greene
“Flying” - Piano arranged by Christian Langer & Lukas Gesell
Grand Piano recorded by Mick Baumeister in his Studio in Schwäbisch Gmünd
Additional Grand Piano recorded by Marcel Schechter at Studio Bauer, Ludwigsburg
Vocals recorded by Jens Heckermann at Karus-Studios, Schwäbisch Gmünd
Mixed and mastered by Marcel Schechter
Pictures and Design by Barrikadestudio
Produced by Christian Langer
